Das Universitätsklinikum Gießen hat den Sprung in ein neues Zeitalter gewagt - weg von Fehleranfälligkeit, hin zu KI-gestützter Präzision.
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"Was ich vor allem liebe ist die Flexibilität, die ich mit dem System habe."
18. Februar 20263 min Lesezeit
"Was ich vor allem liebe ist die Flexibilität, die ich mit dem System habe."

Digitale Transformation am UKGM: wie imitoWound die Wundpflege revolutioniert.

Das Universitätsklinikum Gießen (UKGM) stand vor einer Herausforderung, die viele Kliniken kennen: Die Wunddokumentation ist essenziell für den Heilungserfolg, war in der Praxis bisher jedoch ein analoger Bremsklotz. Gemeinsam mit imitoWound hat das Klinikum den Sprung in ein neues Zeitalter gewagt - weg von Fehleranfälligkeit, hin zu KI-gestützter Präzision.

Das "SD-Karten-Chaos" als Ausgangspunkt

Vor der Einführung von imito war der Prozess mühsam und zeitintensiv. Pflegekräfte mussten mit einer separaten Digitalkamera Fotos machen, die SD-Karte zum Rechner bringen und die Bilder dort manuell den Patientenakten zuordnen. Dieser Prozess war nicht nur langsam, sondern führte oft zu Dokumentationsverlusten, da die Hürde für eine lückenlose Erfassung schlicht zu hoch war.

Der Wendepunkt: KI

Durch den Einsatz der imitoWound App hat sich das Blatt gewendet. Die beeindruckendste Zahl aus der Praxis: Die Dokumentationszeit konnte massiv gesenkt werden - von ehemals 20 bis 25 Minuten auf nur noch durchschnittlich 5 Minuten pro Assessment.

Was macht den Unterschied?

  • Automatisierte Vermessung: Dank eines Referenzmarkers und KI-Unterstützung wird die Wundgröße automatisch erfasst. Das manuelle Anlegen von Linealen an der Wunde gehört der Vergangenheit an.
  • Objektive Vergleichbarkeit: Das System berechnet die Wundentwicklung über die Zeit. So entsteht ein objektiver Vergleich, der zeigt, wie sich eine Wunde tatsächlich verändert.

Drei Perspektiven - Ein Erfolg

Der Erfolg eines Digitalprojekts misst sich daran, ob es den klinischen Alltag an den entscheidenden Stellen verbessert. Am UKGM beleuchten drei Experten die Vorteile aus unterschiedlichen Blickwinkeln:

  • Für die Leitung der Gefäßchirurgie steht die Behandlungsqualität an erster Stelle. Dank der hohen Bildqualität und der objektiven Dokumentation lässt sich der Heilungsverlauf viel präziser überwachen.
  • Die Wundexpertin des Klinikums betont die spürbare Entlastung. Früher war die Dokumentation eine Barriere - heute ist sie Teil des Behandlungserfolgs. Die automatische KI-Vermessung spart nicht nur Zeit, sondern schafft eine objektive Datenbasis für interdisziplinäre Fallbesprechungen.
  • Für die IT-Leitung war entscheidend, dass sich die neue Lösung ohne Reibungsverluste in die komplexe Systemlandschaft des Universitätsklinikums einfügt.

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